Sie gelingen gut, manchmal sogar besser als bei Tag, solange es etwas Licht gibt, das man einfangen kann. Fotografie bedeutet, Licht einzufangen und daraus ein Bild zu machen: Ohne Licht gibt es kein Foto. Bei einer Hochzeit am Abend arbeitet der Fotograf mit dem Licht, das schon vor Ort ist, etwa Straßenlaternen, Kerzen und die Lichter, die der Veranstalter aufstellt, und setzt bei Bedarf eigenes Licht mit dem Blitz dazu. So entstehen andere Fotos, mit Details, die im hellen Tageslicht untergehen würden, wie das Funkeln der Steinchen auf dem Brautkleid. Schwierig wird es an zwei Stellen. Viele Orte, die man für eine Hochzeit am Abend wählt, haben wenig Licht. Und das Budget für Foto und Video reicht meist nicht aus, um einen großen Raum wie ein Filmstudio auszuleuchten. Deshalb lohnt es sich, alles rechtzeitig vorzubereiten.
Ort und Uhrzeit
Alles beginnt lange vor der Hochzeit, wenn ihr Ort und Uhrzeit festlegt. Kaum ein Paar denkt in diesem Moment an die Fotos, und wenn es endlich den Fotografen anruft, steht schon alles fest: Trauung, Empfang, Hochzeitsessen und Tanz. Wenn ihr am frühen Abend heiratet, lohnt es sich zu wissen, wann die Sonne untergeht. Etwa eine Stunde vorher beginnt die goldene Stunde, mit einem weichen Licht, das dem Brautpaar sehr schmeichelt. Direkt nach Sonnenuntergang folgt die blaue Stunde, die ungefähr eine Stunde dauert. Paarporträts in dieser Zeit bieten viele Möglichkeiten.
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Mit dem Fotografen sprechen und den Ort besichtigen
Danach erzählt ihr dem Fotografen, wo und wann ihr heiratet. Mit diesen beiden Angaben kann er schon überlegen, wie er jedes Foto machen wird. Ideal ist es, wenn er den Ort besichtigt, um zu sehen, wie er abends wirkt, und mit dem Veranstalter spricht, um zu erfahren, wo die Lichter aufgestellt werden. Ein sehr dunkler Saal oder ein Raum ohne große Fenster ist überhaupt kein Problem, wenn man es vorher weiß. Wenn niemand nachschaut, kommt die Überraschung mitten in der Hochzeit.
Die Ausrüstung am Hochzeitstag
Am Hochzeitstag selbst stellt der Fotograf die Kamera auf jede Ecke ein und nutzt die vorhandenen Lichter. Damit ihm nichts fehlt, hat er Blitze dabei, Diffusoren, die das Licht weicher machen, und Lichtformer wie Schirme oder Softboxen (Stoffboxen, die das Licht verteilen). Ersatzakkus sind genauso wichtig, denn wenn mitten in der Hochzeit der Strom ausgeht, lässt sich das nicht mehr retten. Bei der Feier lassen sich der erste Tanz oder die offene Bar mit zwei oder mehr Blitzen außerhalb der Kamera ausleuchten, die im Hintergrund an ausgewählten Stellen stehen. So wirkt die Szene weder flach noch dunkel.
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Was ihr jetzt tun könnt
Wenn ihr eine Hochzeit am Abend plant, ist es jetzt am sinnvollsten, Ort und Uhrzeit festzulegen und sie früh mit demjenigen zu teilen, der die Fotos machen wird. So bleibt Zeit, den Ort zu besichtigen und mit dem Veranstalter zu sprechen. Evan & Natalia Simon machen Hochzeitsfotos und -videos, außerdem Aufnahmen von Events für Marken und Unternehmen, in Gijón, im übrigen Asturien und an anderen Orten in Spanien und Europa. Habt ihr schon Datum und Ort? Schreibt ihnen mit diesen Angaben und vereinbart ein kurzes Telefonat, um eure Fragen zum Abend zu klären.
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