Ein komplettes Hochzeitsalbum hat meist etwa 50 Seiten und zwischen 140 und 200 Fotos. Damit passt der ganze Tag ausführlich hinein: die Vorbereitungen, das „Ja, ich will“, die Torte und der Tanz. Eine einheitliche Zahl gibt es nicht. Jeder Fotograf wird euch eine andere Antwort geben. Trotzdem sind 50 Seiten und diese Anzahl an Fotos ein vernünftiger Ausgangspunkt. Vorher sollte man eines klären. Die Alben von heute sind nicht wie die von früher, die ein leeres Buch waren, in das man die einzelnen Fotos einklebte. Heute wird das Album mit einem Computerprogramm gestaltet. Dort werden die Fotos, ihre Größe und ihr Platz ausgewählt. Danach geht es an ein Labor, das es wie eine Zeitschrift druckt. Die Fotos werden direkt auf die Seite gedruckt. Was hineinkommt, bleibt für immer.
Was die Anzahl der Fotos verändert
Wie viele braucht ihr in eurem Fall? Das hängt von mehreren Dingen ab. Zwischen Fotografen gibt es große Unterschiede. Für manche sind 80 Fotos mehr als genug. Andere wollen nicht weniger als 300 aufnehmen. Als Erstes zählt die Größe des Albums. Eine Größe von etwa 30×30 lässt die Fotos zur Geltung kommen. Unter 30×25 cm wirken die Fotos kleiner und kommen nicht genauso zur Geltung. Als Zweites geht es um die Fotos pro Seite. Wenn ihr sechs auf eine einzige Seite setzt, wirken sie winzig. Deshalb bevorzugen manche weniger und dafür größere Fotos. Bei einem Album von 40×30 und 50 Seiten rät dieser Ansatz, nicht über 100 hinauszugehen. Das ist eine andere Herangehensweise, gedacht dafür, dass die wichtigsten Fotos sehr groß zu sehen sind. Auch das Format spielt eine Rolle. Ein Album im Hochformat funktioniert sehr gut mit zwei Fotos pro Seite. Viele Fotografen bevorzugen das quadratische Format. Mit gutem Design kann jede Anzahl in jedem Format funktionieren, indem man mit der Anordnung und der Größe jedes Fotos spielt. Dann ist da die Hochzeit selbst. Eine lange Hochzeit mit vielen Momenten verlangt mehr Fotos. Eine einfachere weniger. Und es gibt eine Grenze, die nichts mit der Größe zu tun hat. Ein mit Fotos überladenes Album wird am Ende langweilig. Denselben Moment immer wieder zu sehen, ermüdet. Wenn sich zwei Fotos sehr ähneln, behält man besser nur eines. Es muss auch nicht jeder darauf sein, und die beiden Familien müssen nicht gleich viele Fotos haben. Das kann die Qualität des Albums mindern. Die Fotos zu Beginn und am Ende helfen, dass das Album weder abrupt beginnt noch abrupt endet.
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Wie ihr es mit eurem Fotografen entscheidet
Und jetzt? Bevor ihr Fotos auswählt, legt mit eurem Fotografen fest, wie viele Seiten das Album haben soll. Mit dieser Zahl wisst ihr ungefähr, wie viele Fotos hineinpassen. Danach verteilt sie auf die Momente: Vorbereitungen, Trauung, Hochzeitsessen und Feier. So kommt kein Teil zu kurz. Fragt ihn auch, wer die Fotos auswählt, ihr oder er, denn jeder Fotograf arbeitet anders. Wenn ihr in Asturien seid und in Ruhe darüber sprechen möchtet: Evan & Natalia Simon machen Hochzeitsfotos und -videos von Gijón aus. Ein einfaches Gespräch genügt für den Anfang.
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